200 Bauplätze fehlen jedes Jahr

Die Unabhängigen Delmenhorster kontrollieren stetig, dass die Stadt ihre gesetzliche Verpflichtung, bauwilligen Familien geeignetes Bauland zur Verfügung zu stellen, nachkommt.
Die Unabhängigen sind aber absolut keine „Planungswüstlinge“, die jede freie Acker-, Gras- oder Maisfläche als geeignet einstufen. Die Machbarkeit und die Rücksicht auf die Natur stehen für die UAD an allererster Stelle.
Es gibt in unserer Stadt genügend gut geeignete , aber auch weniger geeignete Flächen. So sind nasse Wiesen mit Bodenschadstoffen oder stark von Bahn- oder Straßenlärm belastete Flächen als Wohngebiete nicht geeignet. Der Neubaubedarf beläuft sich nach Erhebungen auf rund 200 Einheiten pro Jahr. In zehn Jahren fehlen uns also 2.000 Grundstücke. Ganderkesee ist da cleverer und lockt mit attraktiven Grundstücken in ihre Gemeinde. Und damit gehen der Stadt Delmenhorst Millionen Euro verloren.
Familien, die heute in unserer Stadt auf der Suche nach Wohnbaugrundstücken sind haben die gleichen Rechte, wie die Besitzer, die vor einigen Jahren im sogenannten „Außenbereich“ ihr Häuschen hinstellen ließen.
Als Beispiel nenne ich den Hermann-Allmers-Weg im Stadtnorden. Dort leben auf der einen Straßenseite direkt neben einem Maisfeld einige Familien, die seit Jahren mit allen Mitteln verhindern wollen, dass dieses Maisfeld zum Bauland wird. Warum? Sie haben dort doch selber vor Jahren gebaut!
Junge Familien könnten dort gut bauen: Die Nahverpflegung stimmt, Kindergärten und Schulen sind der Nähe und die Busverbindung in das Zentrum ist geradezu vorbildlich.
Interview unter: https://www.youtube.com/channel/UCRvDbiO2sMIYEDNvX-4sN9Q

Peter Stemmler

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