Realschüler besichtigen „Entbindungstation“

entbindung Eine Kuh oder ein gerade geborenes Kälbchen streicheln, das war ein besonderes Erlebnis für Schülerinnen und Schüler einer fünften Klasse aus der Oberschule an der Königsberger Straße. Mit ihren Lehrerinen Nadya Tallih (Klassenlehrerin), Sandra Vöge (Biolehrerin) und Tony Tonagell (Schulassistent) besuchten die Mädchen und Jungen den Hof Schwarting in Adelheide. Hilmer Schwarting bietet als Ortslandvolkverbands-Vorsitzender immer wieder diesen Einblick in sein landwirtschaftliches Unternehmen mit über 70 Milchkühen. In der „Entbindungsstation“ stehen derweil einige Kühe, die in den nächsten Tagen kalben werden.

Der Hof Schwarting misst eine Größe von 95 Hektar, davon werden 25 Hektar mit Mais und 20 Hektar mit Getreide beackert, um seine Kühe mit Futter zu versorgen. In dieser Woche werden die Rindviecher nach einem langen Winter erstmalig auf die Wiesen getrieben, um frisches Gras fressen zu können.

Jeden Abend lassen sich die Michkühe „fast freiwillig“ im automatischen Stall an die Melkmaschinen anschließen, damit die frische Milch abgeliefert werden kann. Natürlich wurde auch der derzeit aus Sicht der Erzeuger erwirtschaftete Milchpreis angesprochen. Die Landwirte erhalten im Moment einen Grundpreis von 23 Cent pro Liter – „viel zu wenig, um davon leben zu können“, sagte Hilmer Schwarting sehr nachdenklich. Der Landwirt kandidiert für die UAD zur Kommunalwahl im Stadtsüden.

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