UAD: Sorgen machen darf man sich doch, oder?

Eine Lösung, wie man die stetig steigenden Flüchtlingszahlen sinnvoll begrenzen kann, haben die Unabhängigen Delmenhorster (UAD) natürlich nicht. „Das Thema aber beschäftigt die Mitglieder und den Vorstand täglich“, sagt UAD-Vorsitzernder Günther Schenk. An „Thekengesprächen“ will und wird sich die UAD aber nicht beteiligen, dennoch ist festzustellen, dass sich immer mehr Bürger in unserer Stadt aus verschiedenen Gründen mit Recht sorgen.

Jetzt ist zu lesen, dass die Gemeinde Ganderkesee und der Landkreis eine Zusicherung gegeben hat, dass die Halle am Steinacker für die Faschingsfeierlichkeiten im nächsten Jahr freigehalten werde. Eine mutige Entscheidung. Gleichzeitig kann man eine Meldung aus der Hansestadt lesen, dass auch in den kommenden Wochen Bremer Turnhallen für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden sollen. Für Grundschüler in Borgfeld fällt bereits seit Wochen der Turnunterricht aus, weil die Halle mit Flüchtlingen belegt ist. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die meisten Eltern erscheint das „unzumutbar“.

Der Unabhängigen-Chef registriert auch besorgt eine Printmeldung aus Bremen und Hannover: Die Flüchlingsräte fordern besondere Schutzräume für Frauen, die allein geflüchtet sind. Der Bremer Flüchtlingsrat habe Hinweise auf sexuelle Belästigungen und Übergriffe, sagte ihr Sprecher Marc Millies. Schenk fragt in diesem Zusammenhang die Verantwortlichen in Delmenhorst: “ Ist man in unserer Stadt darauf vorbereitet, dass auch dieses Problem bei uns auftauchen kann?“

Alles das beschäftigt nicht nur die UAD, sondern alle Bürger. Schenk: „Bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen zielführende Entscheidungen fällen und sich nicht in Parteien-Gezänk zerreiben. Aber Sorgen vor Ort machen darf man sich – machtlos sind wir ohnehin“.

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