Warum so unwirsch, Susanne Mittag?

Der UAD-Vorstandsvorsitzende, Günther Schenk, und der Fraktionschef der Unabhängigen, Sascha Voigt, sind über die Unterstellungen der SPD-Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag entrüstet. Wenn Delmenhorster Politiker in einem Offenen Brief die Abgeordneten Grotelüschen (CDU) und Mittag (SPD) in Berlin anschreiben, um Auskunft über den Stand der Verhandlungen mit der Bundeswehr zum Thema „freistehende Kasernen in Adelheide“ abfragen, dann ist es mehr als legitim. „Warum sonst sitzen Abgeordnete aus Delmenhorst und Umgebung in Berlin?‘ fragen Schenk und Voigt.

Die Unterstellung von Mittag, die UAD wolle im sogenannten „Sommerloch“ billige Politik für sich machen, ist unanständig und bösartig und einer Repräsentantin in Berlin nicht würdig. Schenk und Voigt vermuten, das die SPD-Abgeordnete Mittag noch gar nicht bemerkt hat, dass es in diesem Jahr gar kein politisches Sommerloch weder in Berlin noch in Delmenhorst gibt. Warum sonst wurden 650 Abgeordnete aus den Ferien nach Berlin zitiert, um über Griechenland abzustimmen? Und in Delmenhorst stehen die Themen Krankenhaus, Graftvernässung und Hertie auf der Tagesordnung. Warum wohl finden derweil „geheime Zirkeltreffen“ statt, trotz des „Sommerlochs“?

Die UAD wird weiter am Ball bleiben und will zeitnah wissen, ob es ernsthafte Verhandlungen zum Thema „Kasernen“ gibt. Die Unabhängigen lassen sich auch nicht von einer Bundestagsabgeordneten  mit purer Ignoranz abspeisen. Abgeordnete haben sich verpflichtet, sich für ihre Heimatregion einzusetzen und dürfen sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen.

Schenk und Voigt: „Im übrigen hat das Bundesverteidigungsministerium bereits Wohnungen und deren Renovierung in anderen Städten freigegeben. Und genau das möchte die UAD aus berufenem (?) Munde von ihren Vertretern in Berlin auch wissen. Nicht mehr und nicht weniger“.

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